Sympathisch: Die Elfe vom Veitner Moor

Ein unkonventioneller Fantasyroman samt Krimi, dessen Ermittlungen von einer Stadthauptfrau und einer Elfe durchgeführt werden. Gegen den Willen von so manch anderem. Sehr sympathisch ist, dass man diesen Roman lesen und verstehen kann ohne die Rollenspiele und Geschichten rund um „Das schwarze Auge“ zu kennen!

Unkonventionell & frisch!

Das gilt für alle, die die typischen Elfen-Romane samt Menschen, Zwergen und anderer Wesen kennen. Einiges passt auch hier, Elfen singen, können rasch verschwinden und auf bestimmte Weise zaubern und noch so einiges mehr. Aber die Elfe, die hier als Hauptfigur eingesetzt wird, kann dies zwar alles, aber sie lebt anders als gewohnt. Auch die Hauptfrau der Stadtwache ist anders gezeichnet als typische Figuren dieses Standes. Dazu kommt noch die leicht verpeilte, trottelige Wache und das sie sich eigentlich tierisch langweilt.

Frisch verfasst, mit wunderbar aktiven Wörtern, die zum Miträtseln und -denken einladen. Mein Fehler war, das Buch abends im Bett anzulesen und die halbe Nacht zu lesen. Entsprechend verkatert war ich morgens 😉 Gut gesetzte Spannungsbögen werden von amüsanten Pausen unterbrochen, so dass man sich zwischendurch etwas von den Geschehnissen erholen kann. Die Brisanz nimmt im letzten Viertel auf charmante Weise zu – es wird hochspannend!  Schmöker!

Katja Angenent (2020): Die Elfe vom Veitner Moor, Rocketpress

Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!

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