Hervorgehobener Beitrag

Wunderbar: Teufelskrone

Ich mag Bücher, die fesselnd geschrieben sind. Bei denen es Hauptfiguren gibt, in die ich mich einfühlen kann und eine Geschichte, der historische Begebenheiten zu Grunde liegen. All das ist bei den „Waringhams“ gegeben. Auch dieses Mal wieder. Die „Teufelskrone“ spielt zur Zeit von Prinz John und Richard Löwenherz, sie beginnt mit dem altbekannten Streit um die Auslösung des Königs aus der Gefangenschaft. Die Zeit, die man aus der Sage um Robin Hood kennt. Um den dreht es sich nicht. Das Rad der Geschichte dreht sich weiter. Weiterlesen

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Clever: Wacholderglück

Eine liebenswerte Weltenbummlerin kehrt in ihr Heimatdorf zurück, erbt ein denkmalgeschütztes Gebäude – zumindest, wenn sie es schafft, ein Jahr lang in ihrem Dorf zu bleiben. Man merkt rasch, dass die Dame vor sich selbst und ihren Erinnerungen flüchtet. Osborne schuf mit ihrer Daisy Weiterlesen

So lálá: Das Erbe der Porzellanmalerin

Die Geschichte spielt 1749 und ist ein zweiter Band. Den man gut verstehen kann, kennt man den ersten nicht. Mir wäre es allerdings lieb gewesen zu Anfang eine kurze Zusammenfassung zu erhalten, denn die einzelnen Brocken zum Verständnis werden zwar hie und da eingestreut, aber eher so, dass man danach nicht wesentlich schlauer ist. Größtenteils dreht sich alles um die Porzellanmalerin Geraldine, manchmal in Meißen, oft auf ihrem ererbten Gut in der Nähe der Porzellanstadt und selten in Dresden spielend. Weiterlesen

Die Zeit der Töchter

Zunächst: Es ist der zweite Band und obwohl ich den ersten nicht kenne (aber schon bestellt habe), ist die Geschichte gut zu verstehen. Manche Zusammenhänge entgingen mir vielleicht, aber das macht nichts.

Die Geschichte spielt 1957 in München und einer Stadt nahe der Bayernmetropole. Sie dreht sich um zwei Mütter, die offensichtlich kurz vor der Ankunft der Amerikaner nahe München Frauen aus einem Konzentrationslager retteten. Vor allem aber dreht es sich um ihre beiden erwachsenen Töchter, die ihren eigenen Weg relativ unbeschwert gehen. Es gibt etliche Parallelen zur heutigen Gesellschaft. Denn Maybach nimmt statt des Wirtschaftswunders die dunkle Seite aufs Korn. Zur Sprache kommen gelebter, gewollt ungesehener Rassismus in Bezug auf ostpreußische Flüchtlinge, Weiterlesen

Fantastisch: Die Tochter des Drachen

Es geht weiter – Robin Hobb widmet sich mit diesem Auftaktband der Tochter von Fitz dem Weitseher und liefert wieder wunderbare in ihren Bann ziehende Fantasy.
Auf den ersten gut hundert Seiten wirkt es so, als ob Hobb erst wieder in die Gänge kommen musste, den Erzählstil finden, der die sechs Weitseher-Bände ausmachte. Aber dann kommt das Buch so richtig in Fahrt. Spannungshöhepunkte wechseln sich ab mit jener ziemlich weitschweifigen, aber ungeahnt heimiligen Erzählweise. Weiterlesen