Schmöker: Diener der alten Macht

Die Trilogie der Weitseher ist seit letztem Jahr wieder auf dem Markt. Nun legt der Penhaligon Verlag auch die zweite Trilogie rund um das „Erbe der Weitseher“ wieder auf. Dies ist der erste Roman der zweiten Trilogie und er schließt in Sachen Spannung aufs Beste an die drei Vorgänger an. Hobb schafft es, gleichzeitig sehr ins Detail zu gehen und dabei das Leserinteresse zu halten. Man lernt Fitz Weitseher jetzt anders kennen, merkt, was diese Figur aufgibt, wenn er sich wieder auf seine Familie einlässt und sich wiederum in Gefahren begibt. Auch der Narr kommt wieder vor, spielt eine andere Rolle und man weiß nicht, welches ist eine Rolle und wer ist der Narr eigentlich? Nicht alles ist, wie es zu sein scheint. Weiterlesen

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Eigene Welt: Frostflamme

Ein lesenswerter Auftakt in eine neue Fantasy-Reihe! Zu Beginn sind es viele Figuren, wobei etliche Nebenakteure schnell wieder von der Lesefläche verschwinden und andere hinzu kommen. Bis sich eine Reisegruppe bildet, die aus unterschiedlichsten Gestalten besteht. Jeder mit seiner eigenen Vergangenheit und teils eigenen Aufträgen, die den anderen unbekannt sind. Das macht einen Reiz aus. Es kommen typische Figuren der Fantasy vor, aber anders als man es gewohnt ist. Sehr erfreulich und erfrischend! Weiterlesen


3 in 1: Die Tochter des Magiers

Drei E-Books in einem – das bietet der Verlag Blanvalet zur Zeit mit der Reihe „Die Tochter des Magiers“ von Torsten Fink. Ich kannte noch keins der drei und war gespannt. Man lernt vor allem die beiden Hauptpersonen kennen, wobei der eine ein Typ ist – er entwickelt sich nicht weiter – und die andere ein Charakter, die sich von einer unreifen Sklavin weiter entwickelt. Aus ihrer Sicht liest man die gesamte Geschichte. Die ausgedachte Fantasywelt samt Dämonen und Hexern wirkt in sich rund. Weiterlesen


Bettlektüre: Götter von Asgard

Es gibt Bücher, die packen den Leser und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Und es gibt Bücher, die sich prima als Lektüre zum Einschlafen eignen. Dieses gehört in die zweite Kategorie. Es gibt kaum so richtig spannende Momente, die Geschichte plätschert nach einem guten Auftakt ruhig vor sich hin. Der Titel ist jedoch nicht langweilig, sondern genauso wie eine Bettlektüre sein sollte: mäßige Spannung, gut zu verfolgender Verlauf der Ereignisse und keine wilden Träume bescherend. Weiterlesen


Ein Kommentar

Spannend: Der Erbe der Schatten

Der letzte Band der ersten Trilogie um den Weitseher Fitz Chivalric ist mit Abstand der beste! Robin Hobb erzählt zwar immer noch detailliert, baut allerdings deutlich mehr Spannung dabei auf und liefert einen wunderbaren Lesefluss. Das liest sich vielleicht seltsam, ist aber so 🙂 Außerdem ergeht es Fitz und seinen Kumpanen weniger trüb als in den vorhergehenden Bänden und ich konnte mir die Umgebung besser vorstellen.

Es hat sich einiges gewandelt: Kriegsgebiet statt trauter Landschaft, drogenabhängiger König und Intrigen spinnende Gefolgschaft, ein wagemutiger Fitz, der sein Leben selbst in die Hand nimmt und den echten, eigentlichen Thronfolger sucht.

Viele Abenteuer und viele mitreißend erzählte Geschichten rund um seinen Wolfs-Partner und die Tiermagie an sich sowie den Wandel im Land. Dabei fasst Hobb fast alle wichtigen Geschehnisse kurz auf, nimmt ihren Leser an die Hand und bietet ihm jede Menge Spannungsbögen auf hervorragende Art!

Ein echter Schmöker – sogar auf dem Phablet.

ROBIN HOBB (2017): *Der Erbe der Schatten: Roman (Die Chronik der Weitseher, Band 3), Penhaligon Verlag
Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar (E-Pub)

*Wenn du das Buch bei Amazon kaufst, verdiene ich ein paar Cents – du lädst mich sozusagen zu einem Tee ein.
Der Link ist ein Service für dich. Die Verlage stellen mir ihre Bücher zur Verfügung – ich bezahle sie mit meiner Zeit und Rezension. Und bleibe dennoch unabhängig in meiner Meinung, bespreche Titel kritisch.