Die Erben der Erde

Der Vorgänger erschien vor einigen Jahren und drehte sich um den Bau der Kathedrale Santa Maria del Mar in Barcelona. Ähnlich, wie bei Folletts Säulen der Erde, drehte sich nicht nur vieles um den Kirchenbau sondern um die Familie, die dazu beitrugen und klerikale Verstrickungen. Dieser Roman knüpft teilweise daran an, fokussiert unter anderem die in Spanien aufkommende Inquisition. Weiterlesen

Advertisements


Vergnüglich: Landliebe

Männer sind manchmal Trottel und Frauen kommen nicht in die Pötte, beide wollen sich nicht ineinander verlieben. Aber, man ahnt es schon, sie tun es trotzdem. Wie was wohin führt – das erzählt auf anspruchslose Art Jana Lucas sehr vergnüglich auf etwas über dreihundert Seiten. Ich habe den Roman innerhalb von drei Stunden durchgelesen, oft geschmunzelt und viel gelacht. Ein Erzählstrang mit lockerer Schreibe und gut aufgebautem Romanskelett. Es gibt einfühlsame Herren und Damen, einen knurrigen Bauern, eine gar nicht doofe Großstadtpflanze, die doch gut aufs Land passt und witzige Story, die alles aufs Beste miteinander verknüpft. Weiterlesen


2 Tagebücher mit Loriot-Skizzen

Zwei Notizbücher liegen mir vor. Beide tragen pro (Doppel-)Seite unterschiedliche Zeichnungen von Loriot – selbstverständlich passend zum Thema. Das Papier eignet sich wunderbar für Federhalter und Tinte. Die Seitenzahl ist überschaubar. Einband aus starker Pappe mit rundum laufendem Reißverschluss – praktisch, wenn man die Titel tatsächlich unterwegs nutzt und noch etwas hineinstecken möchte ohne das es heraus fällt.
Beide sind liniert.

Weiterlesen


Tage am Meer

Um es vorweg zu nehmen: das letzte Drittel ist das Beste des gesamten Titels. Da beginnt ein wunderbares Katz-und-Maus-Spiel zwischen ehemaligen Eheleuten, ein Zickentheater erster Güte – und alles auf engstem Raum mitten auf dem Mittelmeer. Keiner kann flüchten und die Zickereien sind super. Da habe ich wirklich geschmunzelt. Weiterlesen


Liebevoll: Der Brombeergarten

Ein feiner, seichter Schmöker für heiße Tage im Garten, Strandkorb oder auf der Terrasse. In flüssiger Erzählweise erfährt man häppchenweise etwas über die Hauptfigur, sie schält sich wie die Schalen einer Zwiebel nach und nach zu der Person, die sie eigentlich ist. Dazu gibt es jede Menge rund um Gartenarbeit in einer Kleingartensiedlung in England zu erfahren. Wenige Spannungsbögen, dafür viele kleine Hightlights – typisch für ein Gärtnerjahr und fein beschrieben. Sowohl das Miteinander der Gärtner als auch sich anbahnendes Amüsement unterschiedlichster Natur. Dabei sind die Typen so beschrieben, dass man sie sich gut vor dem inneren Auge vorstellen kann.

Es gibt nur einen Erzählstrang, dafür etliche skurrile Typen und viele sehr liebenswerte.

Was mich störte, war der Klappentext. Wer immer ihn verfasste, scheint nur ein paar Seiten gelesen zu haben. Denn Brombeeren kommen nur ein einziges Mal vor, in einem Kuchen, ganz zum Schluss.

CATHY BRAMLEY (2018): Der Brombeergarten, Heyne Verlag
Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!