Öde: Solveigs Versprechen

Der dritte Band der „Frauen vom Löwenhof“ ist einfach nur langweilig. Ich habe ihn bis zur Mitte gelesen, das Buch immer wieder zur Seite gelegt und mich weiter durchgequält. Ab dann nur noch quer bis zum Ende überflogen. Es hält keinem Vergleich mit den beiden spannenden Vorgängern der Trilogie stand. Warum es nicht gefiel:

  • der Schreibstil verändert sich zwar nicht, aber die Geschichte interessierte absolut nicht
  • Familiengeheimnisse fehlen in diesem Band völlig
  • die Geschichte plätschert vor sich hin und die von Solveig ist langatmig.

Es tut mir leid, dass ich hier keine „ordentliche“ Rezension schreiben kann. Sehr schade.

Corina Bomann (2018): *Die Frauen vom Löwenhof – Solveigs Versprechen: Roman (Die Löwenhof-Saga, Band 3), Ullstein Verlag

Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!

*Wenn du das Buch bei Amazon kaufst, verdiene ich ein paar Cents – du lädst mich sozusagen zu einem Tee ein

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Behaglich: Das Fest der kleinen Wunder

Der Auftaktband zu einer weiteren kleinen Reihe rund um die älteste Tochter auf Gut Fennhusen. Dieses Buch spielt kurz bevor Friederike auf die höhere Töchterschule gehen wird.
Es macht nichts, wenn man die vorherige Trilologie und die Figuren daraus nicht kennt. Ulrike Renk schrieb eine leichte, behagliche Geschichte aus der Perspektive der ältesten Tochter des Gutshofes. Dabei nimmt sie die Zeit zwischen Erntedank und Weihnachten aufs Korn, Weiterlesen

Bettlektüre: Todesklang & Chorgesang

Ein schmales Buch mit etwas über dreihundert Seiten. Der Einstieg im ersten Kapitel führt zu einer Person und einem Haus, die eher eine kleine Rolle im großen Ganzen spielen. Das irritiert bereits an dieser Stelle. Ab dem zweiten scheint es (und ist auch so), dass die Autorin einen Neustart wagt. Richtig gut wird man in das kleine Dorf eingeführt, in welchem früher die Bediensteten des zuvor vorgestellten Herrenhauses lebten. Heute wohnen dort größtenteils ältere Leute. Vieles spielt sich in der Kirche und unmittelbar darum herum ab.  Weiterlesen

Schnuckelig: Das kleine Café in Kopenhagen

Eine liebenswerte Geschichte, die sich in einem Rutsch an ein oder zwei halben Tagen schmökern lässt. Seichtes witzig in guter Schreibe auf den Punkt gebracht und dabei auch noch mit warmherzigen Typen besetzt. Letztere scheinen zwar zu Beginn eher kantig, schwer zu händeln und überhaupt größtenteil kapriziös zu sein, aber das täuscht bei manchen.  Weiterlesen