Amüsant: Die Wolkenfischerin

Zu Beginn scheint die Autorin noch den Schreibfluss zu suchen, nach einigen Seiten wurde die Geschichte immer flüssiger und wunderbar. Witzig, locker, mit Tempo und Verwirrungen spielt der Roman größtenteils im Finisterre. Typen, die man sich bildlich vorstellen kann – das betrifft die Hauptpersonen ebenso wie die Nachbarn und Dorfbewohner. Weiterlesen

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Schneereich, weihnachtlich: Winterhochzeit

Der dritte Band rund um Familie Quinn ist erschienen und er ist genauso heimelig-wunderbar wie die ersten beiden Bände. Man kann ihn – genau wie seine Vorgänger – auch einzeln bestimmt gut verstehen. Zusammenhängend allerdings – na, Sie wissen schon!

Diese große Familie hat mal wieder hausgemachte und andere Herausforderungen zu bestehen, zankt sich und hält doch zusammen. Zumindest, wenn es ganz dick kommt. Wie in den vorangegangenen Romanen befleißigt Elin Hilderbrand sich einer lockeren Schreibweise und sorgt dafür, dass man zur Gänze in die Geschichte eintauchen kann. Weiterlesen


Spannend: Der Bruder des Wolfs

Über tausend Seiten Spannung liefert der zweite Band der ersten Weitseher-Trilogie. Robin Hobb schließt nahtlos mit einem kleinen Prolog an den ersten Band an. War der erste im Stil der Ich-Erzählung noch etwas gewöhnungsbedürftig für mich, so ist dieser eine Wucht. Sämtliche Typen und Charaktere sind gut ausgearbeitet, ihre Erlebnisse und Handlungsweisen stets nachvollziehbar ohne völlig vorhersehbar zu sein. Ein Spannungsbogen folgt dem nächsten und am Ende droht ein gewaltiger Cliffhanger. Wie gut, dass der dritte Band bereits im Dezember erscheint! Weiterlesen


Das weiße Feld

Drei Frauen einer Familie, die allesamt unehelich geboren wurden und sich jede auf ihre Art durchs Leben schlagen. Von der Großstadt aufs mährische Dorf verschlug es die Großmutter. Von Apparatschiks, Rebellen, politischen Umwälzungen in der Zeit zwischen Erstem Weltkrieg und dem Fall der Mauer handelt dieser Roman ebenso wie von den Vorurteilen der Nachbarn und Gesellschaft. Weiterlesen


Acht Berge

Zwei Familien, zwei Jungs, zwei Lebensstile und ein Dorf im Aosta-Tal, dazu viel Berge, Natur drumherum. Eine Freundschaft, die zwischen zwei Jungs – einem Hirtenjungen und einem Ferienkind aus der Stadt – entsteht und über Jahrzehnte anhält. Mit zwei völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen, Auffassungen von Natur und anderem, die später als Erwachsene kaum gegensätzlicher sein können. Weiterlesen