Helenas Geheimnis

Ein trickreiches Geheimnis, Zypern im Sommer und eine große Familie, die auf dieser Insel aufeinander trifft. Viel Trubel und Kuddelmuddel und eine etwas vorhersehbare Geschichte. Das Geheimnis jedoch, es bleibt geheim bis kurz vor Schluss und seine Auflösung überraschte mich.

Riley schrieb mal wieder eine gute, leichte Lektüre. Eine, die man in einem Rutsch mit etwas Spannung und leichtem Herzschmerz gut verdauen kann. Ideal für den Strand oder eben so einen mediterranen Herbst, wie wir ihn zur Zeit erleben. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man kann sich vorstellen, wie sie aussehen, sich bewegen und was sie umtreibt. Der lockere Schreibstil sorgt für ein gutes Leseerlebnis und führt durch die gut angelegte Geschichte mit passenden Spannungspunkten.

Leichter Schmöker zum runterkommen und innerlich abschalten!

LUCINDA RILEY (2016): Helenas Geheimnis, Goldmann Verlag

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Spannend: Das Novembermädchen

Ein historischer Roman, der sich um die Gründung der ersten Volksküchen Berlins und ihrer Gründerin dreht. Ein Roman, der es in sich hat. Denn Katrin Tempel recherchierte vorher offensichtlich ausgiebig, probierte sogar Rezepte der damaligen Volksküchen aus und verfeinerte sie für heutige Gaumen. „Deutlich weniger Butter!“

Der Titel passt gut und führt anfänglich in die Irre. Denn es fängt zwar mit dem einstigen Mädchen Lina Morgenstern an, Weiterlesen


Verwickelt: Der japanische Liebhaber

Es war der erste Roman, den ich von Sujata Massey las und ist der achte Band rund um die amerikanisch-japanische Kunstkennerin und semi-professionelle Ermittlerin Rei Shimura. Massey recherchierte gut und liefert unterschiedliche Blickwinkel in die japanische Kultur – sowohl in die junger Erwachsener als auch traditionell Lebender. Denn ihre Figur Shimura erhält einen verzwickten Auftrag, auszuführen in Japan. Dort kommt sie gut zurecht, kämpft allerdings mit einigen Herausforderungen persönlicher Natur. Weiterlesen


Die Meisterbanditin

Silvia Stolzenburg schreibt spannend und unterhaltsam. Sie recherchierte offensichtlich Hintergründe und Personen, die wirklich damals gelebt haben, sowie Theaterstücke jener Zeit. Die Geschichte hat zwei Erzählstränge. In dem einen erlebt man die sehr unbedarfte Marie, die vom Dorf in eine Schauspielertruppe hinein gerät und zur Spionin der regierenden Herzogin aufsteigt. Dazu gibts eine etwas nervige Liebesgeschichte, die ruhig hätte fehlen dürfen. Zumindest störte sie meinen Lesefluss, so dass ich anfing einige Seiten ab und zu zu überblättern. Der zweite Erzählstrang Weiterlesen


Schmöker: Diener der alten Macht

Die Trilogie der Weitseher ist seit letztem Jahr wieder auf dem Markt. Nun legt der Penhaligon Verlag auch die zweite Trilogie rund um das „Erbe der Weitseher“ wieder auf. Dies ist der erste Roman der zweiten Trilogie und er schließt in Sachen Spannung aufs Beste an die drei Vorgänger an. Hobb schafft es, gleichzeitig sehr ins Detail zu gehen und dabei das Leserinteresse zu halten. Man lernt Fitz Weitseher jetzt anders kennen, merkt, was diese Figur aufgibt, wenn er sich wieder auf seine Familie einlässt und sich wiederum in Gefahren begibt. Auch der Narr kommt wieder vor, spielt eine andere Rolle und man weiß nicht, welches ist eine Rolle und wer ist der Narr eigentlich? Nicht alles ist, wie es zu sein scheint. Weiterlesen