Der Weg des Inquisitors

Eine mittelalterlich anmutende Welt – so wirkt sie jedenfalls in den ersten beiden Kapiteln. Aber dann überschlagen sich einige Ereignisse und es wird glasklar: Frank Rehfeld hat wieder einen Fantasy-Roman verfasst. Und zwar einen der ohne die typischen Protagonisten wie Elfen auskommt. Dafür allerdings mit dämonischen Kräften aufwartet, die allerdings eher im Hintergrund schlummern und erst zum Ende des Buches erwachen. Es gibt einen Cliffhanger und die Erwartung auf den zweiten Band wächst. (Er wird im Dezember erscheinen).
Wer sich vom Anfang nicht irritieren lässt, wird einen gut gemachten Fantasy-Roman entdecken mit einer gut ausgedachten Welt und Akteuren, die man sich vor dem inneren Auge gut vorstellen kann. Es fällt nicht schwer in die Geschichte abzutauchen und man sollte nicht den Fehler begehen, sie erst abends zu lesen. Ich habe eine halbe Urlaubsnacht durchgelesen 🙂 Der Schreibstil wird zur Mitte hin immer flüssiger und die Spannungsbögen sind zwar teilweise etwas weit gefasst, aber dennoch gut gesetzt.

Vom Spannungsgrad und Stil her ist es einfach geschrieben. Wer die Titel von Wolfgang Hohlbein mag, wird mit diesem hier zufrieden sein.

REHFELD, F. (2016): Der Weg des Inquisitors, Blanvalet Verlag
Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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