An der Ostsee sagt man nicht Amore

Als ich das Buch angefragt habe, inspirierte mich die Inhaltsangabe und ja, zugegeben, auch das Titelbild. Der Erzählstil der Autorin jedoch ist nicht meiner. Die Geschichte an sich haut mich nicht vom Hocker. Erst recht nicht als im letzten Drittel des Romans klar wird, warum die Braut halsüberkopf nach Rügen flüchtete.

Es beginnt mit einer endlosen Ich-Erzählung mit lauter nichtssagenden Inhalten aus der Sicht der Hauptfigur, so gänzlich kopflos  uninteressant, dass ich seitenweise überblättert habe. Der Schreibstil zieht sich durch und ich merke wieder einmal:
mit oberflächlichen Typen – ob real lebend oder fiktiv – kann ich so überhaupt nichts anfangen! Und diese Figur ist fürchterlich flach. Erst im letzten Drittel wäscht ihre Schwester ihr den Kopf und als klar wird, was der liebe Bräutigam „verbrochen“ hat, denke ich nur „Kopftisch“ und klappe das Buch zu.

JENSEN, K. (2016): An der Ostsee sagt man nicht Amore, Heyne
Ich bedanke mich beim Verlag für Leseexemplar

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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