Novemberschokolade

novemberschokoladeEine junge Frau mit wenig Sinn für Zahlen, dafür mit einem ausgeprägtem Geruchssinn und Liebe zu Schokolade und Pralinen ausgestattet ist die Hauptperson in diesem Buch. Sie wächst dem Leser ans Herz (ja, auch für Männer geeignet! – enthält wenig Rühseliges 😀 ) und mit ihr die wenigen anderen Akteure. Denn es dreht sich nicht nur um Liebe. Auch sie spielt eine Rolle, aber in unterschiedlichen Noten und Tonlagen. Vor allem dreht sich die Geschichte um das Bewahren einer Chocolaterie im Herzen der Würzburger Altstadt, um die eigene Vorgeschichte der jungen Frau und sie zu ergründen, um Pralinés und ihre Herstellung, um Leidenschaft für Schokolade und die üblichen Probleme, wenn ein Geschäft nicht läuft und man denkt, mit seinen Problemen alleine zu sein.

Herrlich geschrieben

Lockerleicht verfasst, so dass man sich gut in alle Personen hineinversetzen kann. Sogar in sprunghafte Handlungen. Nur eine Person widersetzt sich dem und das ist gut so, gibt die nötige Widerborstigkeit und ein klein wenig Spannung hinein. Ulrike Sosnitza versteht es den Handlungsfaden angenehm locker und gleichzeitig in einem gewissen leichten Bogen voller Amüsement zu halten. Es ist leichte Kost. Aber eine mit Genuss! Einige der Pralinenbeschreibungen möchte man am Liebsten selbst während des Lesens kosten.

SOSNITZA, U. (2016): Novemberschokolade, Heyne Verlag

Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!

P.S: Auf den November folgt bekanntlich der Dezember. Wenn Sie dieses Buch anspricht, mögen Sie bestimmt auch „Das Weihnachtsdorf“ 😉

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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