Das Café der guten Wünsche

243_0278_164111_xxlEin Esslöffel Kitsch, einen Esslöffel Romantik, einen Teelöffel Weltfremdheit, einen Schuss Liebe und Freundlichkeit, eine Prise Feenstaub und ganz viel Bio-Liebe. Dazu ein fröhlicher Schreibstil und eine ziemlich naive Geschichte. Dass das Ganze gut zu ertragen ist, liegt am Erholungsfaktor beim Lesen. Dazu noch einen Strand, warme Temperaturen, Sonnenschein, hin und wieder einige Züge im See/Meer schwimmen und man wäre wunschlos glücklich 🙂 Die Hauptakteurin trägt eine rosarote Brille, ist reichlich naiv und denkt, mit einem Bio-Café ist die Welt ein kleines bisschen besser. Dazu heult sie einem Flirt nach und nervt ein wenig, denn – natürlich – verliebt sie sich immer in den falschen Mann. Verliebte gibt es viel in dieser Geschichte und leider wirken die beschriebenen Beziehungen ein wenig konstruiert, unecht.

Die Nebendarsteller bleiben oberflächlich. Man hätte mehr draus machen können. Ein wenig mehr Unterhaltung mit einer Prise Humor hier und da. Besser beschriebene Typen und den Fokus mehr auf das Café gelegt als auf die Gefühlsduselei der Hauptfigur Julia.

ADAMS, M. (2016): Das Café der guten Wünsche, Blanvalet Taschenbuchverlag

Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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