Ein Appartement in Paris

351_41975_173089_xxlDie Buchvorstellung ist eindeutig besser geglückt als der Inhalt dieses Titels. Sehr kitschig, sehr ordinär, sehr öde. Bis zur Seite 68 habe ich durchhalten können, danach nur noch seitenweise überflogen – es wurde nicht besser. Das reale Geschehen ist deutlich unrealistisch dargestellt, als ob die Autorin noch nie an einer Auktion teilnahm, auch nicht für Recherchen selbst bei Sothebys gewesen wäre. Für das Buch wäre dies notwendig gewesen. Die nette Geschichte rund um das Auffinden einer kleinen Wohnung voller Kunstschätze ist ziemlich kurz gehalten, wird verlängert durch den zweiten Erzählstrang, der in das Leben der früheren Bewohnerin hineinführt. Ganz nett, aber, die Sprache des Ganzen – mon dieu!

GABLE, M. (2016): Ein Appartement in Paris, Heyne Verlag

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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