Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

51tkeiHz-TL._SX313_BO1,204,203,200_Der Debütroman von Antonia Hayes ist wunderbar geschrieben: auf den Punkt kommend, eine Mutter-Sohn- und später Sohn-Vater-Konstellation der besonderen Art auf- und ausbauend, dabei noch physikalische Fakten und Spinnereien mit hineinnehmend. Denn die Hauptperson ist ein zwölfjähriger Junge, der scheinbar physikalische Wellen und Farben sehen kann. Das dem nicht so ist, er dennoch hochbegabt ist und wie sich sein Talent auf seine Umgebung und auf ihn selbst auswirkt, davon handelt dieser Roman unter anderem. 

Das Buch zu lesen war für mich pures Vergnügen, denn sowohl der Schreibstil als auch die Wortwahl ist herrlich. Dazu sind die Eltern als Charaktere angelegt, die sich im Lauf der 400 Seiten wandeln. Gut beschrieben sind sowohl die Nebenfiguren als auch die drei Hauptfiguren und Kinder, die den Zwölfjährigen begleiten. Man kann sich die Personen leibhaftig vorstellen und an einigen Stellen gut mitfiebern. Leicht anspruchsvoller Stil und dennoch für einen Sommernachmittag im Garten perfekt geeignet.

HAYES, A. (2016): Die relative Unberechenbarkeit des Glücks, Blanvalet Verlag

Ich bedanke mich beim Verlag für das Lese-Exemplar!

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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