Der Sommer der Sternschnuppen

243_0253_170894_mGrace verlor ihren Freund, ihre Stelle und hat einen Dachschaden in ihrer Wohnung, weshalb sie sich für einige Wochen eine neue Unterkunft besorgen muss. Sie zieht zu ihren Eltern in eine kleine, amerikanische Stadt auf dem Land. Wie es der Zufall will, ist ihre erste große Jugendliebe auch in der Stadt samt einiger Hollywoodgrößen, die dort mit ihm als Regisseur drehen. Eine ehemalige Nebenbuhlerin gibt es ebenso wie eine alte Geschichte ihre verstorbene Schwester betreffend sowie eine möglicherweise neue Liebe.

Das alles und noch einiges mehr wurde in den Sommerroman gepackt, in dem von Sternschnuppen keine Spur zu finden ist – weder rein textlich noch zu spüren. Stattdessen wurden verflixt viele Klischees bedient und und unverständliche Kapitelüberschriften gewählt. Unverständlich, weil sie grammatikalische Zusammenhänge erklären, aber keinerlei Zusammenhang zu den Kapiteln haben.

Mich hat der Roman zunehmend genervt. Zu keiner Person konnte ich eine Verbindung aufbauen, es war alles ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar und doof.  Zudem ist unklar, was die Autorin bezweckt: eine Schnulze? eine Komödie? eine Tragikomödie? Die gesamte Geschichte ist weder Fisch noch Fahrrad – weder romantisch noch witzig und es wanderten viel zu viele Probleme mit hinein.

Der Erzählstil ist das einzig Gute an diesem Buch, die Hauptakteurin Grace hätte ich oft schütteln mögen…

SIMSES, M. (2016): Der Sommer der Sternschnuppen, Blanvalet Taschenbuchverlag

Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!

 

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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