Ein Buchladen zum Verlieben

162_71392_164549_mEine nordwestamerikanische Kleinstadt; eine tote Brieffreundin, die viel las und eine Schwedin, welche Bücher lieber als Menschen mag und diese sterbende Kleinstadt besucht = der Rahmen, in dem sich die Geschichte der lesenden Schwedin und der noch ansässigen, leicht skurrilen Städter, die Bücher unnütz finden, bewegt.

Es passiert anfänglich nicht viel in der Geschichte. Man lernt die Hauptfiguren kennen und ich fand sie alle etwas merkwürdig. Es sind Charaktere, die sich mit der Zeit verändern. Die Bewohner der Kleinstadt haben ziemliche Schrullen und das gilt auch für die lesende Touristin aus Schweden. Die einzige Touristin, die bisher in diesen Ort kam, und der man den Urlaub schön und besonders gestalten will. Sie ist stur, liest und vergräbt sich in den Geschichten ihrer Bücher während die Einwohner um sie herumstehen und es nicht fassen können. Nach und nach finden diese heraus, das lesen nicht nur anstrengend sein muss, wie in der Schule früher, sondern Freude bereiten kann.

Die Geschichte ist herrlich – skurril, berührend, philosophisch und eine Ode an das Lesen von Büchern.

BIVALD, K. (2016): Ein Buchladen zum Verlieben, btb Taschenbuch Verlag

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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