Die gestohlenen Stunden

142_48342_159521_mEs sind zwei Geschichten in einer, eigentlich drei. Die eine spielt 1911, die andere hundert Jahre später. Die eine erzählt die Begebenheiten rund um einen Landschaftsmaler auf den Hebriden und seine unglückliche Ehe. Letztere spürt man immer wieder durchscheinen, sie wird jedoch erst am Schluss in Worte gefasst. Vordergründig dreht es sich um eine mögliche Liebesgeschichte, die in im zweiten Erzählstrang 2011 aufgedröselt wird, und um Vogelschutz. 

Der zweite Erzählstrang ist deutlich langweiliger als der erste und einige Nebenfiguren ärgern, sind zu lange im Spiel dabei. Worum es klar geht, kommt erst in der Mitte des Titels zum Vorschein und danach geht es flott weiter. Beide Erzählungen werden interessanter, dennoch hätte die Autorin mehr herausarbeiten können. Vieles bleibt unklar und bei etlichen Informationen fragt man sich, wofür diese gut sein sollen.

Eher ein Buch zum Einschlafen.

MAIN, S. (2016): Die gestohlenen Stunden, Goldmann Verlag

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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