Das Haus bei den 5 Weiden

351_47126_165591_mDer Roman wird in zwei Erzählsträngen erzählt, die mich ziemlich ratlos am Ende zurückließen. Denn beide haben ein offenes Ende. Und es ist bei beiden Erzählungen unklar, wie sie miteinander zusammenhängen. Diese Situation wird erst auf den letzten Seiten geklärt und ist dann eher uninteressant.

Der Titel zieht sich nicht wie eine roter Faden durch die Geschichten, erst am Schluss zeichnet sich ab, dass es ein Elternhaus gewesen ist. Dieser Roman ist durchaus unterhaltsam, allerdings verstrickt die Autorin zu viele Nebensächlichkeiten mit hinein und erhebt am Ende eine Nebenfigur zur Hauptperson. Das Buch ist weder langweilig noch spannend, gut geschrieben – aber es fehlt der zusammenhängende Blick für den Leser und die Würze.

BALFOUR, L. (2016): Das Haus bei den fünf Weiden, Heyne

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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