Little Dog und ich

352_35852_165356_mEs ist kein reiner Hunde-Roman, dennoch spielen Hunde besonders am Ende eine große Rolle. Es ist ein Roman, der sich schnell an einem halben Tag „so weg lesen“ lässt: nicht besonders tiefgehend, nicht nur unterhaltend, Perspektiven aufzeigend. Alle Akteure sind nicht ganz normal, was immer man für sich als normal definiert. Jeder und jede trägt ihr persönliches Missgeschick mit sich herum. Sei es, dass Mann und Baby bei einem Autounfall ums Leben kamen, sei es, das jemand Essstörungen hat oder sich von einer Sucht befreien will. Das persönlich zu tragende Päckchen kommt immer mal wieder zur Sprache, aber nicht belastend sondern dazu gehörend.

Ann Gavin beschreibt sehr liebevoll, wie ihre Akteure versuchen, wieder in ein normales Leben zu finden. Sie zeigt Perspektiven und Herangehensweisen auf, die nachahmungswert sein können. Dazu entwickeln sich mehrere Erzählstränge in denen einem die Handelnden ans Herz wachsen.

 

GAVIN, A. (2015): Little Dog und ich, Diana Verlag

Ich bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar!

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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