Crashkurs PR

Auf 126 Seiten beschreibt Kai Oppel sehr oberflächlich, was er unter PR versteht.

Die Reihe „Beck kompakt“ bietet normalerweise kurz und bündig würzige Inhalte zu einem ausgewählten Schwerpunkt. Bei diesem Buch bleibt der Autor allerdings sehr an der Oberfläche und versteht unter PR vor allem Pressearbeit. Für mich bedeutet PR (Public Relation = öffentliche Beziehungen) vor allem Öffentlichkeitsarbeit, in die die Pressearbeit mit hineinfließen kann jedoch nicht zwingend muss. So nimmt Kai Oppel vor allem die Presse in Form von Radio, Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Presseportale auf´s Korn. 

Fazit

Ein nettes, handliches Taschenbuch im A6-Format, dass sich locker in einer Stunde überfliegen lässt. Inhaltlich dreht es sich vor allem um Pressearbeit und den Umgang mit Journalisten, Nachrichtenwert und Pressemeldungen. Dabei greift der Autor Wesentliches auf und gibt einen kleinen Überblick. Einiges irritiert: Zum Beispiel, warum den social media wenig Worte gewidmet werden und nur Twitter Erwähnung findet? Warum zwischen Blogs und Pressearbeit hin- und her gezappt wird? Oder warum er seine selbst gegründete Plattform Recherchescout nicht als eigene und nur die vorstellt?

Der Titel müsste, wie bereits erwähnt, „Pressearbeit“ lauten und liefe er darunter, wäre es kein schlechtes Mini-Buch zu diesem Thema.

OPPEL, K. (2014, 2. Aufl.): Crashkurs PR, so gewinnen Sie alle Medien für sich, Verlag C. H. Beck

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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