Glück ist nichts für schwache Nerven

Ein wunderbarer, heiterer Roman, der sich in einem Zug durchlesen lässt. In der Gegenwart geschrieben, berichtet die 37-jährige mutmaßliche Tochter eines nun 75-jährigen, ehemaligen Star-Architekten von ihrem Versuch, ihren Vater zu finden, kennenzulernen und ihm zu erzählen, wer sie ist. Locker, beschwingt und teilweise unsagbar witzig erzählt die Journalistin Theresia Graw eine Geschichte, die sich so oder so ähnlich durchaus abspielen könnte. Das Buch ist nie langweilig, trumpft mit überraschenden Komponenten auf und fast alle Personen waren mit auf Anhieb sympathisch. Eine einzige Zicke mischt mit und auch das ist gut so.

Ein leichter Unterhaltungsroman mit gewisser Tiefe, manchmal etwas überspitzt samt einer Prise Ironie und in gutem Stil verfasst. Dazu einige Verwicklungen mit viel Liebe und Zuneigung, das Ganze spielend am Starnberger See und in Venedig.

GRAW, T. (2015): Glück ist nichts für schwache Nerven, blanvalet Verlag

Advertisements

Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.