Die Lilie von Bela Vista

Ein leichter Roman, der sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit spielt. Zwei Familiengeschichten in einer, mit viel Liebe sich rund um Achate, Amethyste und andere Farbedelsteine drehend. Idar-Oberstein und Rio Grande del Sol sind die Hauptschauplätze. Idar und Oberstein waren um 1830 herum bedeutende Dörfer der Achatschleiferei und -schwärzerei – so lange bis das Vorkommen im Ahrtal und Hunsrück erschöpft war. Danach wanderten viele Bürger nach Brasilien aus, denn dort wurden zu jener Zeit bedeutende Vorkommen an Achaten, Smaradgen und Amethysten gefunden und später auch erschlossen.

Die Autorin erklärt auf eine leichte Art die Geschichte von Sophie aus Idar, deren Vater Achate schleift und sie von ihr zum Schwärzen nach Oberstein bringen lässt. Dort lernt sie Karl kennen und verliebt sich in ihn. Er wiederum wandert nach Brasilien aus, entdeckt dort ein Tal mit großen Vorkommen an verschiedenen Farbedelsteinen und hält Briefkontakt mit Sophie. Sie folgt ihm nach einigen Jahren und kehrt nach drei Jahren reich zurück. In der Gegenwart erbt die Modedesignerin Josefine ein wertvolles Collier von einer entfernten Tante und geht diesem Erbe auf den Grund.

Locker-leicht verfasst mit interessanter Geschichte und spannenden Wendungen lassen sich beide Geschichten in einem Zug durchlesen. Idealer Schmöker 🙂

LOTT, S. (2015): Die Lilie von Bela Vista, blanvalet Verlag

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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