Die Schwestern von Sherwood

Ein sehr gut geschriebener Roman mit leichtem Anspruch und Tiefgang, der 1948 in Berlin, London und Dartmoor spielt sowie Rückblicke in die Jahre 1881 – 1887 in Südengland und London bietet. Zwei Geschichten, die zusammengehören. Anfangs liest es sich noch etwas holprig bis man die Figuren kennt. Dann allerdings ist es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen – so spannend sind beide Geschichten und auch der Schluss fesselt unerwartet.

Melinda möchte Journalistin werden und lebt 1948 in Berlin als sie zum Einen die Chance erhält an einer mehrwöchigen Journalistenschulung in London teilzunehmen. Zum Anderen erhält sie ein mysteriöses Paket: vorwiegend Liebesbriefe und eine Dame aus rotem Marmor, die sichtbar einem uralten Schachspiel entstammt. Er hat etwas mit der Vergangenheit ihre Mutter und Großmutter zu tun, ihr Spürsinn wird geweckt. So nutzt sie die Wochenenden in England und begibt sich auf die Suche nach dem Versender des Pakets. Nicht ahnend, worauf sie sich einlässt.

Spannender Schmöker, herrlich erzählt und die Fäden wunderbar verknüpft.

WINTER, C. (2015): Die Schwestern von Sherwood, Diana Verlag

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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