Blaues Blut

51B5JxdrpuL._SX313_BO1,204,203,200_Dieser Krimi ist witzig, von Lokalkolorit geprägt, süffisant und spannend bis zur letzten Seite. Der Täter scheint schnell klar zu sein, macht der bekannte Polizeireporter doch den Fehler unterzutauchen. Und wer würde das schon tun, hätte er nicht Dreck am Stecken? Und doch ist nach den ersten Seiten ziemlich klar, das hier vieles undurchsichtig ist und überhaupt, diese merkwürdige Familie des Reporters. Da gönnt keiner dem anderen die Butter auf dem Brot.

Ein einziger Spannungsbogen

Als Leser erwartet man einen skurrilen Krimi aus dem Hinterland, wenn man das Cover betrachtet. Man liest hinein und ist mittendrin in der Geschichte um die alleinlebende Rechtsmedizinerin und den charmanten Hauptkommissar, die Tante Vroni und den afrikanischen Gemeindepfarrer, den Mops und die forensische Abteilung. Dazu kommen einige Obdachlose, ein Gärtner und exzentrische Herrschaften. Von Anfang an dreht sich der Roman nicht nur um den Krimi, je weiter er voranschreitet, desto mehr verwickeln sich fast alle Personen allerdings in den Kriminalfall und man mag nicht mehr aufhören zu lesen. Das Ende ist unerwartet und wirklich wird der Fall erst auf den letzten Seiten gelöst.

Wunderbares Buch – absolute Kaufempfehlung 🙂

GRUBER, F. (2015): Blaues Blut: Ein Fall für die kalte Sofie, Diana Verlag

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Autor: Silke Bicker

Als wissbegierige Leseratte schmökere ich vorwiegend in spannenden und unterhaltsamen Romanen. Mag auch Sachbücher über Landschaftsnutzung und Geschichte gerne! Was ich hauptberuflich anbiete, lesen Sie unter https://www.erdhaftig.de

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